Negative digitalisieren und Erinnerungen unsterblich machen

Negative digitalisierenUm wichtige Erinnerungen, die auf analogem Bildmaterial gespeichert sind, für die Ewigkeit aufzubewahren, sollte Sie alle Ihre Negative digitalisieren. Die alten Filmrollen können immer wieder einmal aufrauchen.

Vielleicht sind Sie in Ihrem Dachboden neben dem Diaprojektor darauf gestoßen oder im Keller, in einer nicht ausgepackten Umzugskiste vom letzten Umzug. Auch wenn das alte Bildmaterial perfekt beschriften und gut gelagert ist, macht es Sinn die Negative digitalisieren zu wollen.

Eine digitale Kopie vergewissert, dass Ihre Erinnerungsstücke unabhängig von Zeit und den Elementen für die Ewigkeit und die nachkommenden Generationen gesichert sind.

Negative digitalisieren – Eine Anleitung


1. Die für Sie richtige Art fürs Negative Scannen finden

Hierbei müssen Sie sich zwischen drei Arten entscheiden:

Benötigen Sie keine allzu hohe Bildqualität, dann können Sie einen eigenen Diascanner schon für unter 100 Euro bekommen. Haben Sie die Zeit dafür die Negative selbst digitalisieren zu können, und möchten Sie eventuell zukünftig auch andere Bildträger einscannen, dann zahlt sich ein Kauf eines eigenen Scanners höchstwahrscheinlich aus.

  • Ein solches Gerät mieten:

Man kann Diascanner auch mieten, um die Digitalisierung von Negativen und Dias selbst durchzuführen. Auf diese Weise können Sie ein qualitativ hochwertiges Gerät für weniger Geld als beim Neukauf für das Scannen benutzen. Es sind allerdings auch je nach Gerät und Anzahl der Tage gewisse Kosten damit verbunden und die meisten Anbieter verlangen auch das Hinterlegen einer Kaution.

  • Negative und Dias digitalisieren lassen:

Das Bildmaterial von einem Dienstleistungsanbieter einscannen zu lassen, ist für viele Besitzer von analogen Bildern eine hervorragende Option. Zeit und Geld sind hierbei entscheidende Faktoren. Sind Sie im Besitz einer sehr großen Fotosammlung und haben Sie wenig Zeit, dann zahlt es sich wahrscheinlich aus, das Bildmaterial aus der Hand zu geben. Negative digitalisieren lassen spart Ihnen zwar Zeit, aber es kann ganz schön teuer werden. Meist wird pro Dia oder Negativ berechnet und die Stückpreise starten um die 0,10 Euro. Wir raten Ihnen, verschiedene Kostenvoranschläge einzuholen und auch einen Mengenrabatt auszuhandeln. Zudem kann man einen Diabetrachter nutzen, um sicherzustellen, dass auch nur die besten Dias digitalisiert werden.

Negative selbst digitalisieren zu wollen, ist oft die kostengünstigere aber auch zeitintensivere Variante. Wenn Sie den Scanner nicht nur einmalig brauchen, dann zahlt es sich aus, über den Kauf eines solchen Gerätes nachzudenken.

2. Richtiges Gerät für Ihre Zwecke auswählen

Für das gelegentliche Dias Einscannen oder auch Foto Scannen sollte ein sogenannter Flachbettscanner ausreichend sein. Solche Geräte sind im Handel schon für unter 100 Euro zu erwerben, Sie müssen beim Kauf allerdings auf die Auflösungsqualität achten. Ein Diascanner sollte eine gewisse Mindestauflösung bieten. Ein Gerät mit mindestens 1800 dpi (Bildpunkten) ist notwendig, damit die Negative nach dem Digitalisieren auch vergrößert werden können. Wollen Sie eine sehr hohe Bildqualität, dann könnte das Mieten von einem Scanner die kostengünstigere Variante sein.

3. Vorbereitung der Bildträger

Um ein Dia digitalisieren zu können, bedarf es ein wenig Vorbereitung. Die Bildträger sollten mittels Druckluft oder einem antistatischem Pinsel gereinigt werden. Staubkörner auf der Bildfläche können ansonsten ein schlechteres Scanergebnis verursachen. Benutzen Sie am besten dünne Stoffhandschuhe für den Reinigungsvorgang, somit kommen keine Fingerabdrücke auf die Bildflächen.

4. Negative Digitalisieren – Einscannen

Wie die Negative dem Scanner zugeführt werden müssen, unterscheidet sich bei den einzelnen Geräten. Sind Sie sich unsicher, dann ziehen sie die mitgelieferte Gebrauchsanweisung zur Hilfe heran. In den meisten Fällen ist die Bedienung aber sehr einfach. Da beim Einscannen von Dias und Negativen eine so hohe Auflösung benötigt wird, dauert der Prozess deutlich länger als beim normalen Foto Einscannen. Rechnen sie mit ca. 2 Minuten pro Dia.

5. Dias auf DVD speichern

Nachdem alle Negative und Dias digitalisiert wurden, vergessen Sie nicht, diese auf einen DVD zu brennen, oder Sicherheitskopien auf einer externen Festplatte zu speichern.

Besonderheiten beim Farbnegative Digitalisieren

Dia ansehenDas Einscannen von Farbnegativen unterscheidet sich aufgrund der sogenannten Orangenmaske vom Digitalisieren von Schwarz-Weiß Negativen. Für eine korrekte Darstellung der Farbe eines Dias sind die Bilder mit einer orangen Farbmaske überzogen.

In Kombination mit dem umgekehrten Negativ erschwert diese Maske allerdings das Einscannen. Oft muss eine Farbanpassung mit Hilfe einer speziellen Software durchgeführt werden. Dieser Prozess ist sehr zeitaufwendig und benötigt auch ein gewisses Fachwissen. Es bietet sich also an, die Negative von ausgebildetem Fachpersonal digitalisieren zu lassen.

Digitalisierung von alten Filmen – Der Super 8 Scanner

Das Super 8 Filmformat ist ein altes Schmalfilmformat, das 1965 eingeführt wurde. Heutzutage wird es nur noch von Kunstfilmern oder Experimentierfreudigen verwendet. Um diese Filme digitalisieren zu können, benötigt man einen sogenannten Super 8 Scanner. Geräte für das Scannen dieser speziellen Filme sind allerdings in der Regel sehr teuer und nur schwer für weniger als 1000 Euro zu bekommen. Hierbei bietet sich also das Mieten eines Gerätes oder die Verwendung eines Scann-Services auf jeden Fall als kostengünstigere Variante an. Ihre Negative digitalisieren zu lassen wäre auf jeden Fall die bequemste und angenehmste Methode.